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Selbstuntersuchung
Abtasten bei der gynäkologischen Untersuchung
Ultraschalluntersuchung
Mammographie

Es ist ein Trugschluss zu glauben, daß eine regelmäßig durchgeführte Mammografie u./oder andere Untersuchungen an der Brust verhindern, an Brustkrebs zu erkranken.
Bei der Untersuchung handelt es sich nur um eine Momentaufnahme, nicht um eine Vorsorge.

Häufiges Mammografieren kann Krebs verursachen. Deshalb rät das Bundesamt für Strahlenschutz zur   V o r s i c h t  ! 

Die wichtigste Untersuchung ist die Selbstuntersuchung der Brust.

Das bedeutet, sie regelmäßiges behutsam abzutasten, nicht nach Knoten zu suchen, sondern sich mit den Veränderungen der Brust innerhalb des Zyklus vertraut zu machen, den eigenen Körper wahrzunehmen und ihn zu fühlen.
Nehmen Sie sich Zeit dafür!

Ultraschalluntersuchungen können dazu ergänzend sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber und lassen Sie sich die Vorgehensweise zeigen. Auffälligkeiten und Knoten müssen nicht gleich Krebs sein! 

Die Zahl der Betroffenen, an Brustkrebs Erkrankten, hat sich seit der 90er Jahren in Dt. verringert. Dagegen werden immer mehr Frauen mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert, weil durch verbesserte Techniken auch Krebsvorstufen und Brusttumore entdeckt werden, die gutartig sind.

Bei einem auffälligen Mammografiebefund holen Sie unbedingt einen 2. und 3. ärztlichen Rat und Kontrollbefund ein, bevor Sie zum Messer greifen.

Es können auch gruppierte Kalkeinlagerungen oder Zellveränderungen sein, die noch nicht malignen „carcinoma in situ“ sind , für die es schonende und behutsame Behandlungsmöglichkeiten gibt, als die Amputation, z.B. das MRgFUS-Verfahren.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber !

Das „Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit" hat eine Broschüre
mit umfangreichen Informationen zum Mammografie-Screening
veröffentlicht. Sie dient auch als Entscheidungshilfe!


Mammografie ja/nein